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Aufforderung zum Glauben

Auffahrt: Steiler Aufstieg

        

Jesus ist fort oder doch nicht?

Die Auffahrt, in anderen deutschsprachigen Ländern auch als «Himmelfahrt» bekannt, wird 40 Tage nach Ostern gefeiert. Nach seiner Auferstehung lebte Jesus Christus nochmals 40 Tage bei seinen Jüngern und erklärte ihnen, wie Gott sein «Reich» aufbauen werde. Die Menschen, die jahrelang mit ihm zusammen waren, hatten während dieser Zeit viele Hochs und Tiefs erlebt. Von der Beliebtheit bei der Bevölkerung bis zur Verfolgung, vom Tod bis zur Auferstehung. Nun war Erklärungsbedarf angesagt.

Die Auffahrt – eine «verrückte» Geschichte?

Liest man den biblischen Bericht von der Auffahrt / Himmelfahrt, in der Apostelgeschichte, so wird erzählt, wie Jesus die Jünger vor seiner Entrückung nochmals ermutigt. Jesus sprach zu ihnen: «Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bin an das Ende der Welt.» Während er das sagte, wurde er vor ihren Augen auf einer Wolke emporgehoben und verschwand. Plötzlich standen zwei weiss gekleidete Männer neben ihnen. «Ihr Galiläer», sagten sie, «warum steht ihr hier und schaut nach oben? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird auf dieselbe Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt weggehen sehen!»

Dieses Bild der Entrückung auf einer Wolke ist unvorstellbar oder vielleicht passender ausgedrückt, es ist einmalig. Auffahrt, als steiler Aufstieg. Die Erzählungen von Jesus Christus sind und bleiben einzigartig in der Weltgeschichte und sie haben die Welt auch irgendwie «verrückt». Es ist die Gründung und Geschichte eines neuen, auffallend anderen Reiches, das Gott über die Erde ausbreiten will.
  Seit seiner Himmelfahrt wurde der Sohn von Gott, wie Christus auch genannt wird, nicht mehr gesehen. Zumindest nicht real. Im Buch «Unsere Tiefe ist hell» - Wertimagination – ein Schlüssel zur inneren Welt, erzählt der Autor Uwe Böschemeyer, wie Ratsuchende (unabhängig von ihrer Religion, sofern sie überhaupt eine hatten) innerliche Christusbegegnungen hatten. Etwas das sich nicht planen lässt,  jedoch ausschliesslich positiv erlebt wird.
Auffahrt: Jesus Christus von einer Wolke davongetragen
Foto (c) Andreas Räber
Auffahrt: Jesus Christus wurde auf einer Wolke emporgehoben.


Immer wieder erzählen Menschen, dass sie Jesus begegnet sind. Ob es letztendlich wahr ist, kann weder bewiesen oder widerlegt werden. Eine Unsicherheit bleibt. Christus hat vor seiner Auffahrt darauf hingewiesen, dass der Heilige Geist kommen wird – ein Stellvertreter für ihn, der uns von innen her leitet. Das verleiht Ausstrahlung, die ansteckt.

Linktipp: Auffahrt auf Christliche-Feiertage.ch

R-Praxis-Tipp:
  • Wenn Jesus Menschen begegnet ist, ging es nicht um Leistung, Macht oder Geld. Es ging um ihre Beziehung zu Gott und den Mitmenschen. In Beziehungen zu investieren, macht reich. Nicht primär materiell, aber es lohnt sich.
  • Das Internet bietet eine Fülle an Informationen zu den christlichen Feiertagen. Man kann sich unkompliziert informieren und sich selbst ein Bild machen. Tipp: Lifechannel.ch/christliche-feiertage

(c) Christliche-Zeugnisse.ch - 12.01.2011
 




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