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Borderline Syndrom
(c) Hans-Jürgen Krahl - Fotolia.com Sandra Wunderli - erlebt Gott ganz plötzlich und spürt eine Veränderung durch diese Begegnung. |
Die plötzlich spürbare Liebe, Freude, Geborgenheit und AnnahmeSandra Wunderlis Vater tyrannisiert die Familie. Er ist vom Alkohol abhängig, ist sadistisch und unvorstellbar brutal. Die Exzesse ihres Vaters hinterlassen in Sandra Wunderli tiefe seelische Wunden - Spuren, die nachhaltig sind. Von klein auf fühlt sie sich als Nichts, denn genau das wird ihr immer wieder gesagt. Die Folge: Sie ist innerlich verbittert, kalt und tod.Sich selbst bestrafen Als sie später den unbeherrschten Charakter ihres Vaters in sich selbst erkennt, erschrickt sie. Im Alter von 20 Jahren beginnt sie sich mit Gabeln und Schlüsseln die Haut aufzuritzen, um sich für ihre negativen Charakterzüge zu bestrafen. Fünf Jahre später lernt Sandra Wunderli ihren zukünftigen Mann Stefan kennen. Seine Ausstrahlung und seine Fröhlichkeit ziehen die junge Frau an. Er erzählt ihr von Jesus Christus. Doch so ganz glauben kann Sandra diesem für sie fernen Gott nicht. In ihrer Kindheit existiert Gott nicht und Christen wurden nur beschimpft. Heute ist sie frei von diesen Zwängen. Sandra Wunderli ist inzwischen glücklich verheiratet und zweifache Mutter. Sandra Wunderli spricht in der Porträt Radio Sendung über Vergangenes, Gegenwärtiges und auch über Zukunftsperspektiven und Hoffnungen. |
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Porträt: Sandra Wunderli – «Ich ritze mich, also bin ich …» eine Radiosendung zum Thema Boderline Syndrom (ausgestrahlt in Radio Life Channel am 1. Februar 2010) |
Weiterführende Infos: Hintergrund Infos:
Das Borderline-Syndrom ist eine Persönlichkeitsstörung. Sie ist sehr komplex und je nach Person ganz unterschiedlich ausgeprägt. Die Erkrankung kann im frühen Erwachsenenalter beginnen, kann aber auch bereits im Kindesalter vorkommen.
Borderline Symptome
- Ausgeprägte Neigung zu impulsiv und unkontrolliertem Handeln ohne Rücksicht auf Konsequenzen.
- Emotionale Ausbrüche, Stimmungsschwankungen, streitsüchtiges Verhalten und Suchen von Konflikten.
- Neigung zu intensiven, unbeständigen Beziehungen. Wiederholte Krisen mit starken Verlassensängsten und übertriebenen Bemühungen, das Verlassenwerden zu verhindern (z.B. durch Suiziddrohungen oder selbstschädigende Handlungen).

