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Untersuchungsleiter bei Flugunfällen
![]() © Tom - Fotolia.com Flugzeugabstürze: Bilder der Zerstörung und Not. Wie geht Daniel Knecht damit um? |
Was ist genau geschehen?Daniel Knecht arbeitet als Untersuchungsleiter beim Büro für Flugunfalluntersuchung. Einer seiner ersten Fälle war der Absturz von Swissair 111 in Kanada. Wird ein Flugzeugunglück gemeldet, reist er mit einem Team an den Unfallort, manchmal mitten in der Nacht. Das kann irgendwo sein, zum Beispiel im Hochgebirge. Hier ist Klettern oder Abseilen angesagt! Dann folgen zahlreiche Befragungen und Gespräche mit einem Team von Fachleuten.Ein Flugzeugunglück ist eine schwierige Angelegenheit und bringt viele Herausforderungen mit sich. Geht es doch oft um Menschen, die ihr Leben verloren haben. «Ich erlebe aber immer wieder, dass mich der Geruch von verbranntem Menschenfleisch, den man auf Absturzstellen riecht, verfolgt.» erzählt der Untersuchungsleiter in einem Interview mit dem Tagesanzeiger. Zurück bleiben Bilder der Zerstörung und bei tödlichen Unfällen erleben die Hinterbliebenen grosse Trauer. Wie geht Daniel Knecht damit um? Es sei normal, wenn solche entsetzlichen Bilder eine Zeit lang präsent sind. Normalerweise verlieren sich bei ihm die Bilder innerhalb von ein bis zwei Wochen. Es gibt ein Leben nach dem Tod Weil er überzeugt ist, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, ist Sterben für ihn nicht endgültig. Für Daniel Knecht ist Glauben eine Beziehungsfrage. Er selbst erlebt, dass Gott ein Gegenüber ist, das reagiert. Daniel Knecht interessiert sich seit jeher für die Fliegerei. Er sucht darum einen Beruf, wo er neben dem Fliegen auch sein technisch- wissenschaftliches Wissen einsetzen kann. Diesen Beruf übt er seit über zehn Jahren aus und ist immer noch fasziniert davon. |
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Daniel Knecht - «Ein Leben mit Abstürzen»- ein Porträt zum Thema Herausforderung im Beruf und der Umgang damit (ausgestrahlt auf Radio Life Channel am 3. September 2011) |
Weiterführende Infos
Hintergrund Infos:
Die Entwicklung der Zivilluftfahrt hat gezeigt, dass es notwendig ist, internationale Vorschriften auszuarbeiten, die gewährleisten, dass die Zivilluftfahrt und die Luftfahrtinfrastruktur denselben Normen entsprechen. Dieses Übereinkommen verlangt u. a., dass die Unterzeichnerstaaten sich zur Durchführung von Untersuchungen derjenigen Flugunfälle verpflichten, die sich innerhalb ihres Hoheitsgebiets ereignen. Es sieht auch vor, dass Vertreter derjenigen Länder an der Untersuchung teilnehmen, in denen die betroffenen Luftfahrzeuge konstruiert, gebaut, zugelassen oder eingetragen worden sind. Der alleinige Zweck dieser Untersuchungen ist die Verhütung von Flugunfällen und damit eine Verbesserung der Flugsicherheit.
(c) Christliche-Zeugnisse.ch - 16.02.2012

