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Heimkind und Klosterbruder


Andreas Heger - Heimkinder und Klosterbruder
(c) giemmephoto - Fotolia.de

Andreas Heger - Heimkind und Klosterbruder

Mensch "zweiter Klasse"

Andreas Heger ist erst 10 Wochen alt, als er in einem Schwesternheim abgegeben wird. Im Alter von18 Jahren kommt er endlich in eine Pflegefamilie, bis dahin hat er bereits in sieben Pflegeheimen gelebt. Als die Einberufung ins Militär kommt, ist für Andreas Heger sofort klar, dass er verweigern wird. Schliesslich leistet er seinen Zivildienst in einer sogenannten klösterlichen Bruderschaft. Aus dem einen Jahr werden elf. Heute ist er verheiratet und Vater von zwei Knaben.

Keine Zeit für den frisch geborenen Sohn
Andreas Hegers Eltern stammen aus Ostdeutschland. Als ihr Sohn zur Welt kommt, ist für sie klar, dass sie ihn in ein Kinderheim in Westdeutschland abgeben werden. Beide mussten zur Arbeit gehen und konnten sich keine Zeit für ihren frischgeborenen Sohn nehmen. So ist er in einem Schwesternheim gelandet. In seiner Zeit in den Pflegeheimen spürte er oft einen tiefen Schmerz. Die Frage: "Warum gerade ich?" lässt ihn nicht los. Die Heimkinder haben sich oft als Menschen "zweiter Klasse" gesehen und ihre Erzieher haben sie als "Wächter" empfunden. Seine Mutter hat ihn oft besucht und ihm immer wieder versichert, wenn es ihnen finanziell besser gehe, könne Andreas nach Hause kommen. Doch als er zehn Jahre alt ist, stirbt sein Vater.

Ein Leben voller Wendungen und Überraschungen. Andreas Heger erzählt, im Porträt von Radio Life Channel, wie er im Rückblick immer wieder Gottes Schutz erlebt hat.

Radio Life Channel- Porträt und Hintergrundsendungen - Z.B. zum Thema «Vom Heimkind zum Klosterbruder» Porträt: Andreas Heger  – eine Radiosendung zum Thema «Heimkind und Klosterbruder» (ausgestrahlt in Radio Life Channel am 27. Januar 2009)

Weiterführende Infos:


Christliche-Zeugnisse.ch - 02.05.2011






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