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Nothilfe, alle Nationen sind gefragt

Nothilfe, working together to win

         

Kampf um Aufmerksamkeit

Immer wieder liest oder hört man in Medien  von Naturkatastrophen, Armut, Hunger und gravierenden Umweltschäden. Nothilfe ist angesagt. Bekannt ist aktuell Pakistan. Doch es gibt auch zahlreiche Länder, die mit ihren Problemen eher in den Hintergrund der Aufmerksamkeit geraten sind, wie zum Beispiel Simbabwe.

Die Bevölkerung von Simbabwe leidet seit einigen Jahren an einer ausgedehnten wirtschaftlichen und soziopolitischen Krise. Die Ernährungssicherheit in Simbabwe sei seit einigen Jahren kritisch, berichtet das christliche Hilfswerk teartrade. Nach Einschätzung von Fachpersonen befände sich das Land wiederum am Rande einer Hungersnot. Übermässige Niederschläge in den einen und ausbleibender Regen in anderen Gebieten, haben grosse Teile der Maisernte vernichtet.Nothilfe, alle Nationen sind gefragt














Bild Fotolia.de © Franz Pfluegl

Nothilfe, alle Nationen sind gefragt.

Kampf gegen Armut und Hunger, Überschwemmungen und andere Naturkatastrophen 

Nach zwei ununterbrochenen, harten und massiven Krisenjahren kämpfen nach wie vor viele Haushalte in Simbabwe, einem südlichen Binnenstaat in Südafrika, ums Überleben. Der Wiederaufbau ihrer Existenzgrundlage wird noch mehrere lange Jahre in Anspruch nehmen. Der Aufbau ist zwar eine Art Perspektive, aber eine, die viel Geduld und leider auch immer noch zu viele Opfer fordert. Das Welternährungsprogramm und die Organisation für Ernährung und Landwirtschaft schätzen, dass in diesem Jahr 2,8 Millionen Menschen in Simbabwe auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sein werden.

  Spendefranken in der Schweiz ist hart umkämpft. „Gewinnen“ wird jeweils das Land, dass mit einer aktuellen Naturkatastrophe zu kämpfen hat und von den Medien die volle Aufmerksamkeit erhält. Beispiele: Haiti, das am 12. Januar 2010 von einem Erdbeben heimgesucht wurde. Aktuell ist die Nothilfe für Pakistan ein grosses Thema in Medien. In den Berichterstattungen gehen Länder ohne „aktuelle Notkatastrophen“ verloren und ziehen in finanzieller Hinsicht somit den Kürzeren. Trotz dieser Tatsache läuft die Zeit weiter, Hunger und Armut bleiben und Menschen aus Simbabwe sind gefordert, zu warten und zu hoffen.  

Hilfswerk tearfund - christliche Entwicklungs- und NothilfeorganisationHier ist es wichtig, dass christliche Hilfswerke wie tearfund Zeichen setzen, auf Notsituationen in auch „unbekannten“ Ländern aufmerksam machen und die Ernährung sicher stellen. Um dies zu bewerkstelligen sind alle Menschen, unabhängig von welcher Nation sie abstammen, gefragt.

Weiterführende Informationen:

 www.tearfund.ch/nothilfe/simbabwe.html

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© Christliche-Zeugnisse.ch überabeitet am 19.11.2011 (ar)