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Seelsorge via SMS - Internet


Internet und SMS Seelsorge
© Ioana Davies (Drutu) - Fotolia.de

Jakob Vetsch - Internetseelsorge fördern

Neue Medien als Seelsorge-Kanal nutzen

Jakob Vetsch ist reformierter Pfarrer und arbeitete in Wartau-Gretschins im St.Galler Rheintal. Menschen mit Fragen und Sorgen sind ihm wichtig. Aus diesem Grund nützt er das boomende Internet, um Menschen die Möglichkeit von Internetseelsorge zu bieten. Er gründet die Seelsorge.ch und hilft ratsuchenden Menschen auf dem WWW. Jakob Vetsch hat auch die SMS-Seelsorge ins Leben gerufen. Inzwischen ist er in Zürich und engagiert sich für Menschen, die im hektischen Treiben des Alltags unterwegs sind.

Internetseelsorge - eine Konkurrenz für die bestehenden Kirchen?
Für Vetsch ist klar, die "Marktplätze", wo sich Menschen treffen, ändern sich laufend. Die Kirche hat den Auftrag, sich dort zu präsentieren, wo solche Marktplätze entstehen - zum Beispiel im Internet. Mit Seelsorge.ch bietet der engagierte Pfarrer eine Kirche, die rund um die Uhr erreichbar ist. So zumindest wäre es möglich. Doch Vetsch will bewusst keine Konkurrenz zu den bestehenden Kirchen sein. Darum ist Seelsorge.ch an Sonntagen und christlichen Feiertagen auch geschlossen - dann nämlich haben die bestehenden Kirchen Gottesdienst und dann können sich ratsuchende Menschen direkt an die Kirche vor Ort wenden.

Im Porträt von Radio Life Channel spricht er darübe,r wer Jakob Vetsch ist, und was seine nächsten Projekte sind.

Radio Life Channel - Porträt und Hintergrundsendungen - Z.B. zum Thema Internetseelsorge Jakob Vetsch - Ein Pfarrer fährt ab auf neuen Medien - ein Porträt zum Thema Seelsorge via SMS - Internet (ausgestrahlt auf Radio Life Channel am 2. Mai 2008)

Weiterführende Infos
Hintergrund Infos:

Moderne Medien haben Vor- und Nachteile. Ein Vorteil für bestimmte Berufsgruppen wie zum Beispiel Rettungshelfer oder Seelsorger, ist die Erreichbarkeit. So konnte zum Beispiel ein Wanderer, der alleine auf der Gamsalp bei Wildhaus (SG) unterwegs war und dabei in ein Loch stürzte, dank gutem Empfang mit seinem Handy, die Rega informieren. (Quelle Medienmitteilungen, Rega.ch - 17.5.09). Ein anderes Beispiel ist das Internet. Es ist ein sogenannt anonymes Medium. Das heisst, man kann surfen ohne (fast) keine Spuren zu hinterlassen. Gerade in der Internetseelsorge ist diese Anonymität grosser Vorteil. So können Menschen ihre Fragen stellen, ohne das "Gesicht" zu verlieren.

(c) Christliche-Zeugnisse.ch - 07.03.2011






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