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Sterbehilfe, Sterbebegleitung: Was hilft uns zum Sterben?

Schicksal oder Machbarkeit

         

«Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens!»

Bis vor einigen  Jahren lag der Zeitpunkt des Sterbens für die meisten Menschen in der «Hand Gottes» oder war vom Schicksal bestimmt. Die medizinischen Möglichkeiten werden ständig weiterentwickelt und erlauben es darum, den Zeitpunkt des Sterbens immer weiter hinauszuschieben. Weiter lebte die Familie in verschiedenen Generationen zusammen. Die Grosseltern konnten so dank dieser Lebensform zuhause sterben - im Beisein der ganzen Familie. Der Tod war früher viel mehr Teil des gemeinsamen Lebens.

Sterbehilfe: Was hilft uns zum Sterben?

Suizidhilfeorganisationen haben inzwischen einen Boom erlebt und zu einem zunehmenden Sterbehilfe-Tourismus in der Schweiz geführt. Ein weiteres Thema im Zusammenhang mit Sterbehilfe und Sterbebegleitung ist die schmerzhindernde Palliativ-Medizin. Was ist richtig? Was ist erlaubt? Pro und contra liefern sich einen offenen Schlagabtausch, meistens mit überzeugenden Argumenten. Wird der Tod in Zukunft planbar? Wird er gar zum profitablen Business degradiert? Fragen, die schwer zu beantworten sind und sehr stark mit den Perspektiven im jetzigen Leben und mit der Vorstellung was nach dem Tod passiert, zusammenhängen.

Weiterführende Links:

 

 

Das Ende forcieren oder neue Perspektiven suchen? Was bringt der sozialen Gemeinschaft am meisten?

Sterbehilfe und Sterbebegleitung, was hilft Betroffenen am meisten?

© Gina Sanders - Fotolia.com | Sterbehilfe, Sterbebegleitung - wie weit darf man gehen?

Sterbehilfe - Sterbebegleitung in der Presse

Sterbehilfe in Grossbritannien ­– ein Schritt in die falsche Richtung

Deutsches Ärzteblatt - 13.8.2009

EDU bekämpft Sterbetourismus und Suizidhilfe

Tagesanzeiger - 6.8.2009

Sterbebegleitung: Belastungsprobe für die Angehörigen

Beobachter - März 2000

Radio Sendung: «Sterbehilfe – wie weit kann man gehen?»

Die Beihilfe zum Suizid ist laut einer Umfrage bei der Schweizer Bevölkerung zumindest im Falle eines Notfalls akzeptiert. Ein Drittel der Befragten sieht darin sogar einen Akt der Nächstenliebe. Gerade in christlichen Kreisen wird betont, das Leben sei eine Gabe Gottes und dürfe darum durch nichts und niemanden infrage gestellt werden. In dieser Sicht sei das Mitwirken bei einem Suizid höchst fragwürdig. In dieser Radiosendung diskutieren ein Vertreter der Sterbehilfeorganisation Exit, eine Medizinethikerin und ein Politiker ethische Fragen, die sich bei einem Suizid und bei der Begleitung eines Suizids stellen.

Radiosendung: «Sterbehilfe – wie weit kann man gehen?»

 Radio Life Channel

© Christliche-Zeugnisse.ch überabeitet am 22.06.2011 (ar)