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Weihnachten das ganze Jahr über

Der stille Anfang in der Wende der Weltgeschichte

         

Weihnachten: gelebte Liebe – der höchste Wert einer Anerkennung

Weihnachten scheint unter dem Jahr noch in weiter Ferne. Die meisten Geschenke werden erst im Winter eingekauft. Und wenn der erste Schnee auf sich warten lässt, ist Weihnachten sowieso noch weit, weit weg – zumindest gefühlsmässig. Das Fest der Feste hat seinen fixen Platz in unseren überfüllten Terminkalendern, am Ende des letzten Monats im Jahr. Irgendwo zwischen Familientreffen, Skiferien und dem Spengler Cup.

Weihnachten: Stichtag für praktisch gelebte Liebe
Theoretisch war Weihnachten zwar angekündigt, aber irgendwie in den Herzen der Erdenbürger doch weit weg. Die Menschen im damaligen Israel um das Jahr Null wussten aus den Heiligen Schriften (Altes Testament, Bibel), dass ein Erlöser naht. Doch der liess schon seit langem auf sich warten.

Ein Herrscher, ein König sollte kommen, der ein neues Reich aufbauen würde. Und dann kam er. Aber anders als erwartet. Gefühlsmässig weit weg und doch physisch und psychisch so nah, näher als den Menschen bewusst war. Nicht als König mit grossem Gefolge, nicht als Herrscher, der sein Reich proklamiert. Nein. Er kam als Mensch. Als Baby, geboren in einer Herberge mit einem Stall. Unauffällig. Beinahe unbemerkt – wenn da nicht noch die Engel gewesen wären, die den Hirten auf dem Feld den Tipp mit dem Stall gegeben hätten.

Der König mit dem anderen Reich und dem besonderen Angebot
Praktisch, was Jesus Christus (der Allgemeinheit besser bekannt als das „Christkind“) gemacht hat. Die Bibel erzählt davon, dass der Sohn von Gott seine Herrlichkeit verlassen hat, um den Menschen die Liebe von Gott vorzuleben. Mit „seine Herrlichkeit“ kann sein eigenes Königreich verstanden werden, das Reich, das im allgemeinen Wortgebrauch mit „Himmel“ zitiert wird - dem Himmel, der ewiges Leben nach dem Tod verspricht.

Jesus Christus hat diesen Ort verlassen, damit er Menschen von Gott und vom Himmel mit dem ewigen Leben, von Perspektiven nach dem Tod und dem Lebenssinn fürs Jetzt erzählen konnte. Sein Angebot: Orientierung, Annahme und Begleitung in schwierigen und schönen Zeiten. Dazu das „i“-Tüpfelchen, die Perspektive für ein Leben nach dem Tod, eine Vorfreude auf sein ewiges Königreich.

  Praktisch bedeutet Weihnachten, dass wir es wert sind, geliebt zu werden. Das Argument dafür liegt im Leben von Jesus Christus. „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.“ (Bibel, Johannes 3,16). Christus wurde Mensch, um uns Liebe praktisch vorzuleben.

Er kam wegen all dem, was Menschen vom wirklichen Leben trennt. Diesen Einsatz hat er am Schluss mit dem Leben bezahlt, um uns von unseren Zielverfehlungen zu erlösen, wie die Bibel berichtet. Ein Geschenk des Himmels. Packen wir es aus und zehren wir davon!

Das Fest der Feste und der Liebe erhält durch dieses Geschenk seinen fixen Platz in unseren überfüllten Herzen, Christus im Mittelpunkt unseres Lebens. Orientierung, Annahme und Begleitung in schwierigen und schönen Zeiten. Mitten zwischen Beziehungen, Work Life Balance und Hobbys – und das nicht nur am Ende des Jahres.

Weihnachten: Einladung für das andere "Reich".

© Bertold Werkmann - Fotolia.de - Weihnachten: Einladung für das andere "Reich".

Weihnachtsgeschichten

Die bekannteste Weihnachtsgeschichte stammt aus der Bibel (Lukasevangelium Kapitel 2, Verse 1–20). Schon die Hirten erzählten, was sie auf dem Feld und dann an der Krippe erlebt hatten. Die Weisen aus dem Osten erzählten von dem Stern und seiner Bedeutung und von dem neu geborenen König. Matthäus und Lukas erzählten, was sie über die Ereignisse rund um die Geburt des Retters Jesus Christus in Erfahrung gebracht hatten.

Das christliche Medienwerk ERF Medien präsentiert einige Nach-Erzählungen der Weihnachtsgeschichte. Weihnachtsgeschichten, die das Ziel haben, das Wunder von Weihnachten von verschiedenen Seiten her zu beleuchten. Drei davon stammen aus der Feder des bekannten Schweizer Autors Ulrich Knellwolf, die vierte wurde von Wolfgang Steinseifer geschrieben.

Diese Geschichten können als pdf-Dateien heruntergeladen werden. Mehr Infos siehe Weihnachtsgeschichten

Radio Life Channel, das christliche Radio der Schweiz


Lesetipp: «Weihnachten ist eine Art Hochsaison der Kirche»
Der Bülacher Pfarrer Peter Winiger sagt, was ihm Weihnachten bedeutet. Und er äussert sich zur Rolle der Kirche in der heutigen Zeit und zum Zusammenleben der Religionen.
Quelle: Tagesanzeiger.ch - 24.12.2009

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